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Auditfeststellung

Eine Auditfeststellung ist ein Ergebnis, das sich aus der Bewertung von Auditnachweisen ergibt. Sie beschreibt, was der Auditor bei der Prüfung eines Prozesses, Dokuments oder Sachverhalts festgestellt hat.


Nicht jede Auditfeststellung ist automatisch negativ. Sie kann beispielsweise bestätigen, dass eine Anforderung erfüllt wurde, auf Verbesserungspotenzial hinweisen oder eine konkrete Abweichung dokumentieren.


Bei einer kritischen Feststellung wird geprüft, welche Anforderung betroffen ist und ob eine Nichtkonformität vorliegt.


Für Bildungsträger sind Auditfeststellungen besonders wichtig, weil sie konkrete Hinweise auf die Funktionsfähigkeit des Qualitätsmanagementsystems geben.


Beispielsweise könnte festgestellt werden, dass vorgesehene Teilnehmerbefragungen zwar durchgeführt, aber nicht ausgewertet werden. Dadurch kann ein Unterschied zwischen dokumentiertem Prozess und tatsächlicher Umsetzung sichtbar werden.


Auditfeststellungen sollten nachvollziehbar dokumentiert werden. Der Bezug zur zugrunde liegenden Anforderung und zu den geprüften Nachweisen sollte erkennbar sein.


Bei internen Audits dienen sie als Ausgangspunkt für Verbesserungsmaßnahmen.


Bei externen Audits können relevante Feststellungen Einfluss auf das weitere Zertifizierungsverfahren haben.


Eine zentrale digitale Erfassung ermöglicht es, aus Auditfeststellungen Aufgaben abzuleiten, Verantwortliche festzulegen und die Umsetzung bis zur Wirksamkeitsprüfung nachzuverfolgen.

NetzExpert, Max Neugebauer 20. August 2026

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