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Auditplan

Ein Auditplan beschreibt die konkrete organisatorische Planung eines einzelnen Audits. Er legt fest, welche Bereiche zu welchem Zeitpunkt geprüft werden und welche Personen beziehungsweise Prozesse daran beteiligt sind.


Bei einem externen Zertifizierungsaudit kann der Auditplan beispielsweise vorsehen, wann das Eröffnungsgespräch stattfindet, wann die Geschäftsführung interviewt wird und zu welchen Zeiten bestimmte Prozesse betrachtet werden.


Dadurch erhalten sowohl Auditor als auch Bildungsträger eine klare Struktur für den Audittag beziehungsweise die Auditdauer.


Der Auditplan ist vom umfassenderen Auditprogramm zu unterscheiden. Während ein Auditprogramm mehrere Audits über einen längeren Zeitraum planen kann, bezieht sich der Auditplan typischerweise auf eine konkrete Prüfung.


Für Bildungsträger ist der Auditplan hilfreich, um benötigte Mitarbeiter und Unterlagen rechtzeitig bereitzustellen.


Dabei sollte jedoch vermieden werden, ausschließlich speziell vorbereitete „Auditunterlagen“ zu präsentieren. Der Auditor muss die tatsächlich gelebten Prozesse nachvollziehen können.


Auch bei internen Audits empfiehlt sich eine klare Planung. Prozesse, Auditor, Termin, Umfang und benötigte Nachweise können vorab festgelegt werden.


Eine digitale Auditplanung ermöglicht darüber hinaus automatische Terminierung, Verantwortlichkeiten und Dokumentation und erleichtert damit die Organisation wiederkehrender Qualitätsprüfungen.


NetzExpert, Max Neugebauer 20. August 2026

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