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Betriebliche Umschulung

Eine betriebliche Umschulung findet überwiegend in einem Unternehmen statt und orientiert sich strukturell an einer regulären betrieblichen Berufsausbildung.


Ziel ist der Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses in einem neuen Beruf.


Die Teilnehmer lernen praktische Inhalte unmittelbar im Betrieb und erhalten ergänzend theoretischen Unterricht, beispielsweise in einer Berufsschule.


Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt die betriebliche Umschulung als Modell, bei dem sich Praxis im Betrieb und Theorie in der Schule wöchentlich oder blockweise abwechseln können.


Die Umschulung ist in der Regel verkürzt, weil Erwachsene bereits berufliche Erfahrungen und Kompetenzen mitbringen.


Auch eine Durchführung in Teilzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein.


Für Bildungsträger spielt die betriebliche Umschulung insbesondere dann eine Rolle, wenn sie unterstützende Bildungsleistungen, Prüfungsvorbereitung oder sozialpädagogische Begleitung anbieten.


Die Verantwortlichkeiten zwischen Betrieb, Berufsschule, Teilnehmer und gegebenenfalls Bildungsträger sollten klar geregelt sein.


Digitale Verwaltung kann Ausbildungsbetrieb, theoretische Unterrichtsphasen, Prüfungen und Teilnehmerstatus miteinander verbinden.


Damit bleibt jederzeit nachvollziehbar, welche Bestandteile der Umschulung bereits absolviert wurden und wo noch Lern- oder Unterstützungsbedarf besteht.

NetzExpert, Max Neugebauer 21. August 2026

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