Eine IHK-Prüfung ist eine Prüfung, die von einer Industrie- und Handelskammer durchgeführt beziehungsweise organisiert wird.
Sie betrifft zahlreiche kaufmännische, technische und gewerbliche Ausbildungsberufe sowie verschiedene Fortbildungsabschlüsse.
IHK-Prüfungen können beispielsweise am Ende einer regulären Ausbildung, einer Umschulung oder einer Externenprüfung stattfinden.
Bei der Externenprüfung können Personen mit ausreichend einschlägiger Berufserfahrung zur IHK-Abschlussprüfung zugelassen werden, ohne eine klassische Berufsausbildung durchlaufen zu haben.
Die konkrete Prüfungszulassung richtet sich nach den für den jeweiligen Beruf geltenden Voraussetzungen.
Bildungsträger können Teilnehmer durch Vorbereitungskurse oder Umschulungsmaßnahmen auf die Prüfung vorbereiten.
Die Prüfung selbst bleibt jedoch eine externe Prüfung der zuständigen Kammer.
Für Bildungsträger ist deshalb eine enge Termin- und Prüfungsplanung notwendig.
Teilnehmer müssen rechtzeitig angemeldet und über Prüfungstermine informiert werden.
Digitale Prüfungsverwaltung kann IHK, Beruf, Prüfungstermin, Zulassungsstatus und Ergebnis miteinander verknüpfen.
Dadurch bleibt in der Teilnehmerakte nachvollziehbar, ob die Weiterbildung lediglich abgeschlossen wurde oder auch der angestrebte IHK-Berufsabschluss erfolgreich erworben wurde.