Weiterbildung bezeichnet Bildungsaktivitäten, mit denen bereits vorhandene Kenntnisse, Fähigkeiten oder Qualifikationen erweitert, aktualisiert oder ergänzt werden. Sie richtet sich typischerweise an Personen, die bereits eine schulische oder berufliche Grundbildung abgeschlossen haben und sich fachlich oder beruflich weiterentwickeln möchten.
Weiterbildungen können sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Dazu gehören kurze Seminare, Zertifikatskurse, berufsbegleitende Programme, Anpassungsqualifizierungen, Teilqualifikationen oder umfangreiche Umschulungen.
Im Kontext der Arbeitsförderung ist nicht jede Weiterbildung automatisch förderfähig. Die Bundesagentur für Arbeit unterscheidet unter anderem zwischen Anpassungsweiterbildungen, Umschulungen, Maßnahmen zur Vorbereitung auf einen Berufsabschluss und berufsanschlussfähigen Teilqualifikationen.
Eine Weiterbildung kann beispielsweise dazu dienen, bestehende berufliche Kenntnisse an neue technische Entwicklungen anzupassen oder eine neue berufliche Tätigkeit zu ermöglichen.
Für Bildungsträger ist eine klare Beschreibung der Weiterbildung wichtig. Bildungsziel, Zielgruppe, Dauer, Unterrichtsform, Inhalte und gegebenenfalls Abschluss sollten eindeutig definiert sein.
Eine digitale Bildungsverwaltung kann verschiedene Weiterbildungen als wiederverwendbare Kursvorlagen anlegen. Aus diesen Vorlagen entstehen anschließend konkrete Kursdurchgänge mit Teilnehmern, Dozenten, Terminen, Anwesenheiten und Prüfungen.
Weiterbildung ist damit ein Oberbegriff für zahlreiche Formen organisierter beruflicher und persönlicher Qualifizierung.