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Dozentenbefragung

Eine Dozentenbefragung erfasst systematisch die Erfahrungen und Einschätzungen von Lehrkräften, Trainern oder Coaches.


Dozenten erleben Bildungsmaßnahmen aus einer anderen Perspektive als Teilnehmer und können deshalb wertvolle Hinweise für Verbesserungen liefern.


Sie erkennen beispielsweise früh, wenn Lerninhalte zu umfangreich sind, Unterrichtsmaterialien fehlen oder organisatorische Prozesse Schwierigkeiten verursachen.


Dozentenbefragungen können regelmäßig oder nach bestimmten Kursdurchgängen stattfinden.


Mögliche Themen sind Kursorganisation, Teilnehmerniveau, technische Ausstattung, Lehrmaterialien und Zusammenarbeit mit der Verwaltung.


Der Begriff ist kein ausdrücklich eigenständiges AZAV-Pflichtinstrument.


Er passt jedoch hervorragend zu einem systematischen Qualitätsmanagement und kontinuierlichen Verbesserungsprozess.


Besonders sinnvoll ist die Kombination mit Teilnehmerfeedback.


Wenn Teilnehmer und Dozenten unabhängig voneinander denselben Schwachpunkt nennen, besteht ein deutlicher Hinweis auf Verbesserungsbedarf.


Digitale Befragungen reduzieren den Verwaltungsaufwand.


Dozenten können nach Kursabschluss automatisch einen kurzen Fragebogen erhalten.


Die Ergebnisse lassen sich anschließend nach Kurs, Standort oder Fachbereich analysieren.


Wichtig ist, eine offene Feedbackkultur zu schaffen.


Dozenten sollten Probleme melden können, ohne befürchten zu müssen, dass konstruktive Kritik negativ bewertet wird.


So wird die Dozentenbefragung zu einem wertvollen Instrument für Unterrichtsqualität und Organisationsentwicklung.


NetzExpert, Max Neugebauer 21. August 2026

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