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Fehlermanagement

Fehlermanagement bezeichnet den systematischen Umgang mit auftretenden Fehlern.


Ziel ist nicht nur, einen konkreten Fehler zu korrigieren, sondern dessen Ursache zu verstehen und Wiederholungen zu verhindern.


Bei Bildungsträgern können Fehler beispielsweise in Teilnehmerakten, Verträgen, Terminplanung oder Zertifikaten auftreten.


Ein professionelles Fehlermanagement beginnt mit der Erfassung des Problems.


Danach wird bewertet, welche Auswirkungen bestehen und ob sofortige Maßnahmen erforderlich sind.


Bei wiederkehrenden oder schwerwiegenden Problemen folgt eine Ursachenanalyse.


Anschließend werden Korrektur- beziehungsweise Verbesserungsmaßnahmen definiert.


Im Qualitätsmanagement ist eine offene Fehlerkultur wichtig.


Mitarbeiter sollten Fehler melden können, ohne dass automatisch nach Schuldigen gesucht wird.


Der Fokus sollte auf der Verbesserung des Systems liegen.


Fehlermanagement ist kein ausdrücklich eigenständiger AZAV-Begriff.


Es unterstützt jedoch die geforderte kontinuierliche Qualitätssicherung und Optimierung.


Digitale Systeme können Fehler mit dem betroffenen Prozess verbinden.


Dadurch lässt sich erkennen, ob beispielsweise bestimmte Dokumentenfehler immer wieder auftreten.


Nach Umsetzung einer Korrekturmaßnahme folgt eine Wirksamkeitsprüfung.


So wird aus einem einzelnen Fehler ein strukturierter Lernprozess und eine Möglichkeit, die Bildungsorganisation dauerhaft zuverlässiger zu machen.

NetzExpert, Max Neugebauer 21. August 2026

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