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PDCA-Zyklus

Der PDCA-Zyklus ist ein bekanntes Modell zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen.


PDCA steht für Plan – Do – Check – Act, also Planen, Umsetzen, Überprüfen und Verbessern.


In der Plan-Phase wird zunächst ein Ziel beziehungsweise eine Veränderung definiert.


Anschließend wird die geplante Maßnahme umgesetzt.


In der Check-Phase wird überprüft, ob das gewünschte Ergebnis erreicht wurde.


Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden Prozesse in der Act-Phase angepasst oder standardisiert.


Ein Beispiel aus der Weiterbildung: Ein Träger möchte die Abbruchquote reduzieren.


Zunächst werden Ursachen analysiert und zusätzliche Beratungsgespräche geplant. Anschließend wird der neue Prozess eingeführt.


Nach einigen Monaten wird geprüft, ob die Abbruchquote gesunken ist.


Ist die Maßnahme erfolgreich, wird sie dauerhaft übernommen.


Der PDCA-Zyklus ist kein eigenständiger AZAV-Pflichtbegriff.


Er ist jedoch ein bewährtes Qualitätsmanagementmodell, das sehr gut zur von der AZAV geforderten kontinuierlichen Verbesserung passt.


Bildungsträger können PDCA für Qualitätsziele, Prozessverbesserungen oder Korrekturmaßnahmen einsetzen.


Digitale Systeme erleichtern den Zyklus, weil Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen und Wirksamkeitsprüfungen miteinander verknüpft werden können.


Dadurch wird kontinuierliche Verbesserung praktisch nachvollziehbar.

NetzExpert, Max Neugebauer 21. August 2026

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