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Qualitätssicherung

Qualitätssicherung umfasst Maßnahmen, mit denen eine Organisation sicherstellt, dass definierte Qualitätsanforderungen dauerhaft eingehalten werden.


Sie ist ein Teil des umfassenderen Qualitätsmanagements.


Bei Bildungsträgern kann Qualitätssicherung beispielsweise bedeuten, Dozentenqualifikationen vor dem Einsatz zu prüfen, Teilnehmerfeedback auszuwerten oder Kurskonzepte regelmäßig zu überprüfen.


Im AZAV-System besitzt Qualitätssicherung eine zentrale Bedeutung.


§ 178 SGB III verlangt ein System zur Sicherung der Qualität. Die AZAV konkretisiert, dass Qualität durch systematische Verfahren gewährleistet und kontinuierlich verbessert werden soll.


Auch die Bundesagentur für Arbeit überprüft die Qualität geförderter Arbeitsmarktdienstleistungen. Dabei können unter anderem Maßnahmedurchführung, Personal, Räumlichkeiten und Qualitätssicherung betrachtet werden.


Qualitätssicherung sollte deshalb nicht erst dann beginnen, wenn eine externe Prüfung angekündigt wird.


Sie ist eine laufende Aufgabe.


Typische Instrumente sind Checklisten, Freigabeprozesse, interne Audits, Teilnehmerbefragungen und Kennzahlen.


Digitale Systeme können automatisch prüfen, ob erforderliche Dokumente fehlen oder Qualifikationsnachweise ablaufen.


Dadurch lassen sich Qualitätsprobleme früh erkennen.


Qualitätssicherung trägt somit dazu bei, dass Bildungsangebote nicht nur geplant hochwertig sind, sondern auch im täglichen Betrieb dauerhaft entsprechend umgesetzt werden.

NetzExpert, Max Neugebauer 21. August 2026

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