Digitales Lernen ist ein Oberbegriff für Lernformen, bei denen digitale Technologien eingesetzt werden.
Dazu gehören E-Learning, Online-Unterricht, Lernvideos, digitale Tests und virtuelle Klassenräume.
Digitales Lernen muss nicht ausschließlich online stattfinden.
Auch Präsenzunterricht kann digitale Elemente enthalten.
Teilnehmer können beispielsweise im Unterricht Tablets nutzen oder nach dem Kurs über eine Lernplattform zusätzliche Aufgaben bearbeiten.
Der Vorteil digitaler Lernformen liegt insbesondere in Flexibilität und Individualisierung.
Lerninhalte können mehrfach verwendet und schnell aktualisiert werden.
Teilnehmer können bestimmte Module im eigenen Tempo wiederholen.
Digitale Systeme ermöglichen außerdem detaillierte Lernfortschrittsdaten.
Bildungsträger erkennen, welche Inhalte häufig Schwierigkeiten verursachen.
Dadurch können Curricula verbessert werden.
Wichtig ist jedoch, Technologie nicht als Selbstzweck einzusetzen.
Die verwendeten digitalen Werkzeuge sollten zum Lernziel und zur Zielgruppe passen.
Digitales Lernen ist damit kein Ersatz für gute Didaktik, sondern ein Instrument, das geeignete Bildungsprozesse unterstützen und erweitern kann.