Lernfortschrittskontrolle bezeichnet die kontinuierliche Beobachtung und Auswertung des Lernfortschritts eines Teilnehmers.
Sie unterscheidet sich von einer einmaligen Abschlussprüfung.
Statt nur das Endergebnis zu betrachten, wird während der gesamten Weiterbildung überprüft, welche Lernziele bereits erreicht wurden.
Digitale Lernplattformen eignen sich dafür besonders gut.
Sie können anzeigen, welche Module abgeschlossen wurden, welche Testergebnisse vorliegen und welche Inhalte noch offen sind.
Dozenten erkennen dadurch frühzeitig Lernprobleme.
Ein Teilnehmer kann beispielsweise zusätzliche Aufgaben oder Unterstützung erhalten, bevor die Abschlussprüfung gefährdet ist.
Auf Gruppenebene entstehen ebenfalls wertvolle Informationen.
Wenn viele Teilnehmer bei demselben Lernmodul Schwierigkeiten haben, könnte der Inhalt überarbeitet werden.
Lernfortschrittskontrolle verbindet damit individuelle Betreuung und Qualitätsmanagement.
Wichtig ist, die Daten nicht nur zu sammeln.
Es sollte klar definiert werden, welche Konsequenzen bestimmte Ergebnisse auslösen.
So wird Lernfortschritt zu einem aktiv steuerbaren Bestandteil des Bildungsprozesses.