LMS steht für Learning Management System. Es handelt sich um eine digitale Plattform zur Bereitstellung, Organisation und Verwaltung von Lerninhalten.
Ein LMS konzentriert sich vor allem auf den eigentlichen Lernprozess.
Teilnehmer erhalten beispielsweise Zugriff auf Kurse, Videos, Dokumente, Übungen und Tests.
Dozenten können Lerninhalte bereitstellen und Lernfortschritte verfolgen.
Ein LMS unterscheidet sich damit von umfassender Bildungsmanagement- oder ERP-Software.
Diese organisiert zusätzlich Interessenten, Verträge, Dozentenplanung, Termine und Finanzen.
In modernen Bildungsorganisationen werden beide Systeme häufig integriert.
Ein Teilnehmer wird beispielsweise im Bildungsmanagementsystem aufgenommen und automatisch als Benutzer im LMS angelegt.
Nach Kursabschluss fließen Lernfortschritt und Prüfungsergebnisse zurück.
Ein LMS kann synchrones und asynchrones Lernen unterstützen.
Teilnehmer bearbeiten Inhalte im eigenen Tempo oder nehmen an zeitlich festgelegten Online-Veranstaltungen teil.
Besonders wichtig sind Benutzerrechte und Datenschutz.
Teilnehmer sollten nur ihre eigenen Lerninformationen sehen.
Ein integriertes LMS reduziert Medienbrüche und ermöglicht Bildungsträgern, administrative und pädagogische Prozesse miteinander zu verbinden.