Online-Lernen beschreibt Bildungsaktivitäten, die über das Internet durchgeführt werden.
Teilnehmer können dabei von unterschiedlichen Orten auf Lerninhalte und Unterricht zugreifen.
Online-Lernen umfasst sowohl Live-Unterricht als auch selbstständige Lernphasen.
Bei Live-Unterricht treffen sich Teilnehmer und Dozenten beispielsweise per Videokonferenz.
Bei asynchronen Angeboten werden Lernmaterialien über eine Plattform bereitgestellt.
Online-Lernen bietet große Flexibilität und erweitert das geografische Einzugsgebiet eines Bildungsträgers.
Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen.
Teilnehmer benötigen geeignete technische Ausstattung und ausreichende digitale Kompetenzen.
Auch Betreuung und Kommunikation müssen angepasst werden.
Bei geförderten Weiterbildungen können für die Teilnahme von zuhause zusätzliche Zustimmungen beziehungsweise Rahmenbedingungen relevant sein. Aktuelle BA-Angebote weisen beispielsweise darauf hin, dass Homeoffice-Teilnahme bei geförderten Weiterbildungen der Zustimmung des Kostenträgers bedürfen kann.
Für Bildungsträger sollte Online-Lernen deshalb organisatorisch genauso sorgfältig geplant werden wie Präsenzunterricht.
Termine, Anwesenheiten und Lernfortschritt müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.