Ein digitales Klassenbuch bildet die Funktionen eines klassischen Klassenbuchs elektronisch ab.
Es verbindet Unterrichtsplanung, Anwesenheit, Lehrinhalte und gegebenenfalls weitere Informationen einer Teilnehmergruppe.
Der Vorteil liegt darin, dass Informationen nur einmal erfasst werden müssen.
Der Unterrichtstermin existiert bereits im Stundenplan und wird automatisch in das Klassenbuch übernommen.
Der Dozent dokumentiert anschließend Anwesenheit und tatsächlich behandelte Inhalte.
Bei einem Dozentenwechsel stehen alle bisherigen Informationen unmittelbar zur Verfügung.
Auch die Verwaltung kann erkennen, ob Unterrichtsnachweise fehlen.
Für geförderte Maßnahmen verbessert ein digitales Klassenbuch die Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Durchführung.
Die Bundesagentur für Arbeit betrachtet im Rahmen der Qualitätssicherung unter anderem teilnehmer- und maßnahmebezogene Unterlagen und prüft, ob die Maßnahme entsprechend den definierten Anforderungen umgesetzt wird.
Datenschutz und Rollenrechte sind dabei wichtig.
Ein Dozent benötigt Zugriff auf seine Gruppen und Unterrichtstermine, aber nicht automatisch auf sämtliche Teilnehmerdaten.
Ein digitales Klassenbuch verbindet somit Unterrichtsdokumentation mit Teilnehmerverwaltung und reduziert den Aufwand manueller Listenführung erheblich.