Eine Fehlzeitenliste dokumentiert die Abwesenheiten von Teilnehmern innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder einer Maßnahme.
Sie kann beispielsweise Datum, betroffene Unterrichtseinheiten und gegebenenfalls die Einordnung als entschuldigte oder unentschuldigte Fehlzeit enthalten.
Eine Fehlzeitenliste sollte aus der regulären Anwesenheitsdokumentation entstehen und nicht separat mit einer zweiten Datenbasis geführt werden.
Sonst besteht die Gefahr widersprüchlicher Angaben.
Für Bildungsträger ist die Liste ein wichtiges Instrument der Teilnehmerbetreuung.
Häufen sich Fehlzeiten, kann frühzeitig ein Gespräch mit dem Teilnehmer erforderlich werden.
Außerdem können hohe Fehlzeiten den Lernerfolg beziehungsweise den erfolgreichen Abschluss einer Maßnahme gefährden.
Bei geförderten Maßnahmen können zusätzliche Informations- oder Nachweisanforderungen bestehen.
Welche Regeln gelten, hängt vom konkreten Förderinstrument und der Maßnahme ab.
Digitale Systeme können Fehlzeiten automatisch aus dem Stundenplan berechnen.
Mitarbeiter erhalten beispielsweise eine Warnung, wenn intern definierte Schwellenwerte überschritten werden.
Dadurch wird die Fehlzeitenliste von einer rückblickenden Tabelle zu einem aktiven Frühwarnsystem.