Ein Förderantrag ist ein Antrag auf Gewährung einer bestimmten finanziellen oder sonstigen Förderleistung. Welche Person oder Institution den Antrag stellen muss und welche Unterlagen benötigt werden, hängt vom jeweiligen Förderinstrument ab.
Bei manchen Leistungen beginnt der Prozess zunächst mit einer Beratung. Bei anderen Förderformen, insbesondere bei Leistungen für Unternehmen, gibt es definierte Antragsverfahren.
Besonders wichtig ist der Zeitpunkt. Einige Leistungen müssen vor Beginn der Weiterbildung beziehungsweise vor Eintritt des förderrelevanten Ereignisses beantragt oder geklärt werden.
Beim Qualifizierungsgeld weist die Bundesagentur für Arbeit beispielsweise darauf hin, dass eine Auszahlung nicht für Zeiten vor der Antragstellung erfolgen kann.
Für Bildungsträger besteht die Aufgabe deshalb häufig darin, Teilnehmer oder Unternehmen rechtzeitig mit den benötigten Maßnahmedaten zu versorgen.
Dazu können Kursbezeichnung, Dauer, Kosten, Zulassungsdaten und weitere Informationen gehören.
Die eigentliche Förderentscheidung trifft jedoch die zuständige Stelle.
In einer Bildungsmanagement-Software kann der Status eines Förderfalls beispielsweise als „Beratung“, „Antrag vorbereitet“, „Antrag gestellt“, „bewilligt“ oder „abgelehnt“ geführt werden.
Dadurch wird verhindert, dass ein noch nicht bewilligter Antrag versehentlich wie eine sichere Finanzierung behandelt wird.