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Vermittlungshemmnis

Ein Vermittlungshemmnis ist ein Umstand, der die Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung erschweren kann.


Der Begriff wird im Kontext der Arbeitsförderung verwendet, um Faktoren zu beschreiben, die einer erfolgreichen beruflichen Eingliederung entgegenstehen.


Solche Hindernisse können sehr unterschiedlich sein. Beispiele können fehlende berufliche Qualifikationen, mangelnde Bewerbungskenntnisse, lange Beschäftigungslosigkeit oder andere individuelle Rahmenbedingungen sein.


Entscheidend ist eine individuelle Betrachtung. Nicht jede Schwierigkeit wirkt sich bei jeder Person gleich auf die Vermittlungschancen aus.


Die Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen ist ausdrücklich ein mögliches Ziel von Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung.


Daher spielen sie beispielsweise bei AVGS-Coachings eine wichtige Rolle.


Für Bildungsträger bedeutet dies, dass ein Coaching nicht lediglich aus standardisierten Bewerbungsmodulen bestehen sollte, wenn die zugelassene Maßnahme eine individuelle Analyse und Bearbeitung bestimmter Hindernisse vorsieht.


Ziele, Maßnahmen und Fortschritte sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.


Dabei ist der Datenschutz besonders zu beachten, da im Coaching möglicherweise sensible persönliche Informationen besprochen werden.


Die Teilnehmerakte sollte deshalb nur die Informationen enthalten, die für Durchführung und Nachweis tatsächlich erforderlich sind, und über ein geeignetes Berechtigungskonzept geschützt werden.

NetzExpert, Max Neugebauer 20. August 2026

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