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Erfolgsquote

Die Erfolgsquote beschreibt, welcher Anteil der Teilnehmer ein vorher definiertes Erfolgsziel erreicht.


Was genau als Erfolg gilt, muss für die jeweilige Maßnahme festgelegt werden.


Bei einem Zertifikatskurs kann dies das Bestehen einer Prüfung sein.


Bei einer Umschulung kann ein Berufsabschluss im Mittelpunkt stehen.


Bei einem Coaching kann Erfolg wiederum anders definiert sein.


Die Erfolgsquote sollte deshalb niemals ohne Erläuterung verwendet werden.


Eine mögliche Berechnung lautet:


erfolgreiche Teilnehmer ÷ relevante Teilnehmerzahl × 100.


Wichtig ist außerdem, wie Abbrecher oder noch laufende Teilnehmer berücksichtigt werden.


Für das Qualitätsmanagement ermöglicht die Erfolgsquote Vergleiche zwischen verschiedenen Kursdurchgängen.


Eine sinkende Quote kann Anlass für eine nähere Analyse sein.


Prüfungen, Teilnehmerstruktur, Unterricht oder Dozenten können Einfluss haben.


Bei geförderten Maßnahmen ist die erfolgreiche Teilnahme auch für die Maßnahmezulassung relevant: § 179 SGB III verlangt eine Gestaltung, die eine erfolgreiche Teilnahme erwarten lässt.


Digitale Systeme sollten die Berechnungslogik einer Erfolgsquote transparent hinterlegen.


Nur so bleiben Auswertungen langfristig vergleichbar.

NetzExpert, Max Neugebauer 21. August 2026

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