Eine Hybridmaßnahme verbindet Präsenzunterricht mit digitalen beziehungsweise online durchgeführten Lernphasen.
Die genaue Gestaltung kann sehr unterschiedlich sein.
Ein Kurs kann beispielsweise an drei Tagen vor Ort und an zwei Tagen online stattfinden.
Alternativ können bestimmte Module vollständig digital durchgeführt werden.
Die Hybridform bietet Flexibilität und kann Reisezeiten reduzieren.
Gleichzeitig stellt sie höhere Anforderungen an Organisation und Technik.
Teilnehmer müssen jederzeit wissen, ob ein Termin vor Ort oder online stattfindet.
Auch Dozenten benötigen die passende Ausstattung und methodische Kompetenz.
Im AZAV-Kontext sollte die hybride Durchführung mit dem zugelassenen Maßnahmekonzept übereinstimmen.
Wesentliche Veränderungen der Unterrichtsform sollten nicht einfach ohne Prüfung vorgenommen werden.
Die konkrete Ausgestaltung muss weiterhin eine erfolgreiche Teilnahme erwarten lassen und zur Zielgruppe passen.
Für digitale Bildungsverwaltung ist eine Hybridmaßnahme besonders anspruchsvoll.
Jeder Termin benötigt Informationen zu Unterrichtsform, Raum oder Videokonferenzlink.
Anwesenheiten müssen unabhängig vom Format einheitlich dokumentiert werden.
Eine integrierte Plattform ermöglicht genau dies.
Dadurch entsteht für Teilnehmer ein einheitlicher Stundenplan, obwohl Unterricht an unterschiedlichen Lernorten stattfindet.