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Lernziel

Ein Lernziel beschreibt, was Teilnehmer nach einem bestimmten Lernabschnitt wissen, verstehen oder praktisch anwenden können sollen.


Es ist konkreter als das übergeordnete Bildungs- oder Maßnahmenziel.


Ein Lernziel könnte beispielsweise lauten: „Teilnehmer können nach diesem Modul eine vollständige Finanzbuchung im verwendeten ERP-System durchführen.“


Gute Lernziele sind möglichst eindeutig und überprüfbar formuliert.


Begriffe wie „kennenlernen“ sind häufig schwieriger zu messen als „erstellen“, „berechnen“, „anwenden“ oder „erklären“.


Lernziele helfen Dozenten bei der Unterrichtsplanung.


Sie ermöglichen die Auswahl geeigneter Inhalte, Übungen und Prüfungsformen.


Auch Teilnehmer profitieren, weil sie verstehen, welches Ergebnis von ihnen erwartet wird.


Im Maßnahmenmanagement können mehrere Lernziele einem Modul oder Unterrichtsabschnitt zugeordnet werden.


Danach wird festgelegt, wie das Erreichen kontrolliert werden soll.


Dies kann beispielsweise durch Tests, praktische Aufgaben oder Projektarbeiten erfolgen.


Lernziele sind damit eine wichtige Verbindung zwischen Curriculum und Lernerfolgskontrolle.


Für digitale Lernplattformen sind klar definierte Lernziele besonders nützlich.


Lerninhalte, Aufgaben und Prüfungsergebnisse können ihnen direkt zugeordnet werden.


So lässt sich später nachvollziehen, welche Kompetenzen ein Teilnehmer bereits erreicht hat.

NetzExpert, Max Neugebauer 21. August 2026

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