Der Maßnahmeerfolg beschreibt, in welchem Umfang eine Bildungs- oder Arbeitsförderungsmaßnahme ihre festgelegten Ziele erreicht hat.
Er ist damit umfassender als eine einzelne Kennzahl.
Bei einer Weiterbildung können beispielsweise Abschlussquote, Prüfungserfolg, Teilnehmerzufriedenheit und berufliche Integration gemeinsam betrachtet werden.
Welche Kriterien sinnvoll sind, hängt vom Maßnahmenziel ab.
Bei einem Sprachkurs stehen andere Ergebnisse im Vordergrund als bei einer Umschulung.
Im AZAV-System besitzt die Erfolgsperspektive bereits bei der Zulassung Bedeutung.
§ 179 SGB III verlangt, dass Gestaltung und Organisation eine erfolgreiche Teilnahme erwarten lassen.
Die tatsächlichen Ergebnisse sollten anschließend im Qualitätsmanagement ausgewertet werden.
Ein Maßnahmeerfolg kann beispielsweise anhand mehrerer KPIs dargestellt werden.
Dadurch entsteht ein differenzierteres Bild als durch eine einzige Quote.
Digitale Bildungsmanagementsysteme können Unterricht, Anwesenheit, Prüfungen, Feedback und Abschlussstatus miteinander verknüpfen.
So lässt sich feststellen, welche Faktoren besonders stark mit erfolgreichen Ergebnissen zusammenhängen.
Maßnahmeerfolg wird damit zu einer wichtigen Verbindung zwischen Zulassung, Durchführung, Qualitätsmanagement und strategischer Weiterentwicklung des Kursportfolios.