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Maßnahmekonzept

Ein Maßnahmekonzept beschreibt systematisch, wie eine Bildungs-, Aktivierungs- oder Qualifizierungsmaßnahme aufgebaut und durchgeführt werden soll.


Es gehört zu den wichtigsten Dokumenten einer Maßnahmezulassung.


Typische Bestandteile sind Zielgruppe, Maßnahmeziel, Zugangsvoraussetzungen, Inhalte, Methoden, zeitliche Struktur, Unterrichtsform, eingesetztes Personal und Qualitätskontrolle.


Auch die Verbindung zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sollte nachvollziehbar sein.


§ 3 AZAV verlangt, dass Ziele, Dauer und Inhalte auf die Voraussetzungen der Zielgruppe und das Maßnahmeziel abgestimmt sind. Außerdem müssen aktuelle Entwicklungen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes berücksichtigt werden.


Das Maßnahmekonzept steht außerdem in engem Zusammenhang mit der Kalkulation. Die Fachkundige Stelle berücksichtigt bei der Prüfung der Kosten insbesondere die Maßnahmekonzeption einschließlich ihrer Kalkulation.


Für Bildungsträger sollte das Konzept deshalb kein isoliertes Word-Dokument sein.


In einer digitalen Maßnahmenverwaltung können einzelne Bestandteile strukturiert gepflegt werden: Module, UE, Zielgruppe, Dozentenanforderungen, Lernformen und Kosten.


Ändert sich später ein Bestandteil, lässt sich nachvollziehen, welche Version betroffen ist.


Damit wird das Maßnahmekonzept zur zentralen fachlichen Grundlage für Zulassung, Durchführung und Qualitätssicherung.

NetzExpert, Max Neugebauer 21. August 2026

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Qualifizierungsmaßnahme